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Make the Dollar weak again!

ZUr Markteinschätzung und Positionierung der Fonds

„Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“ Mit diesem legendären Satz brachte US-Finanzminister John Connally bereits 1971 unter Präsident Nixon auf den Punkt, was bis heute gilt: Die Welt tanzt nach der Pfeife des „Greenback". Grund genug, sich intensiver mit dem US-Dollar, seiner Bedeutung, seinen Treibern und den Implikationen für Anleger auseinanderzusetzen.

König Dollar: Warum die Welt am Tropf des Greenback hängt

Der US-Dollar ist weltweit die wichtigste Transaktions-, Anlage- und Reservewährung – eine Art Schmiermittel der Weltwirtschaft. Auf diese Art dominiert der Greenback den internationalen Finanzmarkt. Im 1. Quartal 2024 hielten Notenbanken weltweit rund 59 Prozent ihrer Währungsreserven in Dollar. Um die Bedeutung zu veranschaulichen: Fast jede zweite Überweisung (rund 47%) und nahezu alle Devisenwechsel (88%) werden in Dollar abgewickelt. Besonders deutlich wird die Dollardominanz im Ölgeschäft: etwa 80 – 85 % aller Öl-Käufe weltweit werden in US-Dollar bezahlt. Der Dollar ist wie das Englisch in der Finanzwelt – eine Sprache, die überall verstanden und akzeptiert wird.

Anderen Wirtschaftsblöcken ist diese Dominanz ein Dorn im Auge, sie wollen den Dollar vom Thron stoßen. Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) träumen von einer Welt ohne Dollar-Dominanz. Ihr Ziel: Die Abhängigkeit vom Dollar brechen. Doch bisher scheitern alle Versuche der „Dollarentwöhnung“. Die US-Währung bleibt unangefochten. Alte Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen. So bleibt der Greenback absehbar fest im Sattel der Weltwirtschaft.

Was treibt den US-Dollar an?

Drei Faktoren treiben den Wechselkurs: Zinsen, Wirtschaftswachstum und Vertrauenswürdigkeit.

In der Regel wirken diese multidimensional, jedoch hat häufig einer die Oberhand. Neben dem Zinsdifferential (oftmals eine Funktion der Inflation), zählen das Wachstumsdifferential und die Eigenschaft als Safe Haven“ (sicherer Hafen) dazu. Zumindest in der Theorie sollte die Anpassung der Wechselkurse dazu führen, dass Waren und Dienstleistungen eines Warenkorbs in zwei unterschiedlichen Währungen zum gleichen Preis gekauft werden können (Kaufkraftparität).

Gibt es also aufgrund höherer Inflation in den USA höhere Zinsen als im Euroraum, legt man sein Geld im US-Dollar an. Das Resultat: Der Dollar steigt! Analog zum Zinsdifferential steht das Wachstumsdifferential: Boomt die US-Wirtschaft stärker als andere? Der Dollar legt zu! Ebenso ausschlaggebend ist die Funktion als „Safe Haven“: Kriselt es in der Welt? Anleger flüchten in den Dollar! In Krisenzeiten suchen Anleger Schutz und Sicherheit für ihr Geld. Sie investieren in Währungen, die aufgrund der politischen und institutionellen Stabilität oder dem Vertrauen in die Zentralbank als besonders krisenfest gelten. In der jüngeren Vergangenheit ist die Euro-Krise 2012/2013 ein gutes Beispiel für den US-Dollar als sicheren Hafen. Die Investoren waren damals regelrecht von Angst getrieben.

„Dollar-Smile“: Starker US-Dollar durch Angst und Gier

Folgende Grafik veranschaulicht vereinfacht die Effekte des Wachstumsdifferentials und der Wahrnehmung als „Safe-Haven“-Währung auf die Stärke des Greenback: Im „Dollar-Smile“-Diagramm sind die Konjunkturerwartungen auf der X-Achse und die Stärke des US-Dollars auf der Y-Achse dargestellt. Auf einen Blick wird klar: Zur Stärke tendiert der US-Dollar einerseits, wenn das Umfeld sehr schlecht ist („Fear“=Angst), und andererseits, wenn das Umfeld sehr gut ist („Greed“=Gier). Wenn kein substanzieller Wachstumsvorteil der USA vorliegt, tendiert der US-Dollar eher zu Schwäche.

Der Kurs des US-Dollar auf Sinkflug

Und wie sieht die Lage aktuell aus? Das Wachstum in Europa ist unterdurchschnittlich, aber ist im Aufholen begriffen. Dagegen kühlt sich die Konjunktur in den USA ab. Das Wachstumsdifferential sinkt also, auch das Zinsdifferential entwickelt sich eher zum Nachteil des US-Dollar. Der Umstand, dass die Europäer derzeit Einigkeit zeigen, unter anderem militärisch und in puncto Fiskalpolitik, schwächt die „Safe-Haven“-Argumentation“ des US-Dollar. Diese Fakten, gepaart mit dem von uns erwarteten moderaten globalen Wachstum, ergeben ein „Dollar-Smile“-Diagramm, das keine Begründung liefert für eine Dollar-Stärke. Dazu kommt, dass die neue US-Regierung offensichtlich gezielt auf eine Schwächung ihrer eigenen Währung hinarbeitet.

Donald Trumps Dollar-Mission: Mar-a-Lago statt Plaza

„Make the dollar weak again“ – Dieser Schlachtruf könnte über Donald Trumps Währungspolitik stehen. Der Plan trägt bereits einen Namen: „Mar-a-Lago-Accord“, benannt nach Trumps Residenz in Florida. Das historische Vorbild: „Plaza-Accord“ von 1985, mit dem Ronald Reagan vor knapp 40 Jahren erfolgreich den überbewerteten Dollar abwertete. Die Parallelen sind unübersehbar – Trump will in die Fußstapfen seines republikanischen Vorgängers treten. Ob es wirklich zu einer entsprechenden Zusammenarbeit der führenden Industrienationen kommt, ist unklar. Jedoch zielt der neue US-Präsident auf eine Schwächung seiner Währung, um nicht zuletzt die eigenen Produkte im Ausland konkurrenzfähiger zu machen.

Unser Fazit ist klar: Wir haben unsere Dollar-Positionen vollständig abgesichert und erwarten eine Phase der Dollar-Schwäche. Ganz nach dem Geschmack von Präsident Trump, für den gilt: Ein schwacher Dollar ist ein schöner Dollar!

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